Dabei will man sich offenbar beeilen, die Pläne schnellstmöglich umzusetzen: Noch in dieser Legislaturperiode soll das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen werden, sagte Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. Beide Bundestagsfraktionen müssen dem Verhandlungsergebnis noch zustimmen. Ende Mai soll die Reform in den Bundestag eingebracht werden, damit sie noch vor der Bundestagswahl im September verabschiedet werden kann.
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Paintball und ähnliche Spiele fallen nach dem neuen Gesetz unter die Regelung, dass "Spiele, bei denen die Tötung des Gegners simuliert wird" in Zukunft mit Bußgeldern geahndet werden sollen. Die Paintball-Fans allerdings werden diese Pläne nicht unwidersprochen lassen. Eine Petition gegen das Verbot ist bereits in Planung. Einige Paintball-Enthusiasten erwägen sogar, eine Pro-Paintball-Partei zu gründen. Dann nämlich, so die These eines Anwalts der Interessenvertretung Pro-Paintballsport, würde ein Paintball-Verbot einem Parteienverbot gleichkommen und damit weit schwerer zu erreichen sein. Egal, wie ernsthaft dieser spezielle Plan ist - mit Widerstand aus diesem Lager dürfte bei der aktuellen Gesetzgebung alle Male zu rechnen sein. |