Im Rahmen einer Verschärfung des Waffengesetzes hatte die Große Koalition geplant, auch Spiele, bei denen "die Tötung eines Gegners simuliert wird" zu verbieten. Darunter fällt nach Ansicht der Politiker unter Anderem auch Paintball, obwohl viele martialische Elemente wie das Tragen von Tarnkleidung und die Verwendung roter Farbkugeln in Deutschland ohnehin schon verboten sind. Das hätte für Paintballspieler, sogar die in Ligen organisierten Profis, ein Verbot ihres Hobbies bedeutet.
Gegen diese Pläne regte sich von Anfang an heftige Kritik. Paintballspieler, aber auch andere Befürworter einer eigenverantwortlichen Freizeitgestaltung, übten heftigen politischen Druck auf die Regierung aus.
Dieser scheint nun Wirkung zu zeigen: Innerhalb der Großen Koalition regt sich Widerstand gegen die Pläne; ihre Umsetzung noch in dieser Legislaturperiode scheint in zunehmend weitere Ferne zu rücken. Allerdings überlegt man, die Sportart durch Maßnahmen wie beispielsweise eine höhere Altersgrenze (obwohl Paintball ohnehin in Deutschland erst ab 18 Jahren erlaubt ist) einzuschränken. |